Bin ich in einer toxischen Beziehung?

Stell dir diese 10 Fragen für mehr Klarheit

Foto von Odonata Wellnesscenter von Pexels

Lesedauer: ca. 4 min

In diesem Beitrag möchte ich dich dabei unterstützten anhand von 10 Fragen mehr Klarheit darüber zu gewinnen, ob Du in einer toxischen Beziehung steckst. Bevor ich dir die Fragen vorstelle, möchte ich kurz erklären was eine toxische Beziehung überhaupt ist.

Was ist eine toxische Beziehung?

Toxisch bedeutet giftig. Bist Du in einer toxischen Beziehung, dann schadet sie dir mehr als sie dir guttut. Es kann sein, dass Du ganz deutlich spürst, wie toxisch deine Beziehung für dich ist, da es kaum noch oder nahezu gar keine schönen Momente mehr für euch gibt und es dir von Tag zu Tag schlechter geht. Genauso kann es aber auch sein, dass Du das Gift in deiner Beziehung kaum spürst, bis Du eines Tages an dem Punkt angelangt bist, an dem alles hochkommt und es für dich kein weiter mehr gibt.

Ich vergleiche den Verlauf einer toxischen Beziehung immer ganz gerne mit dem Düngen von Pflanzen. Prinzipiell sollte der Dünger der Pflanze guttun und sie strahlen lassen. Wählst Du jedoch den falschen Dünger aus, dann schadet er deiner Pflanze.

Je nachdem welche Sorte falschen Dünger Du ausgewählt hast, kann es sein, dass deine Pflanze vom einen auf den anderen Tag sichtbaren Schaden nimmt. Es kann aber auch sein, dass die Pflanze erst nach einiger Zeit verwelkt und Du dich fragst, ob es wirklich am Dünger liegt, da es doch die ersten Wochen keine Probleme damit gab und Du es dir irgendwie nicht so richtig erklären kannst.  

Was für den einen toxisch ist, kann dem Anderen guttun

Es lässt sich sogar noch ein weiter Vergleich zu Dünger und toxischen Beziehungen ziehen. Für manche Pflanzen ist ein bestimmter Dünger toxisch, anderen tut er wiederum gut. Damit möchte ich deutlich machen, dass wir alle einzigartig sind und was dem einen guttut jemand anderem schaden kann.

Deshalb gibt es keine universale Antwort auf die Frage, ob deine Beziehung toxisch für dich ist. Du hast jedoch die Möglichkeit dir selbst eine Reihe von Fragen zu stellen, um herauszufinden wie es dir in deiner Beziehung geht und ob die Beziehung dir mehr schadet als guttut und somit toxisch für dich ist.

10 Fragen für mehr Klarheit

  1. Fühlst Du dich nach einem Treffen mit deinem/deiner Partner:in öfter niedergeschlagen/kraftlos/traurig?

  2. Fühlst Du dich während der gemeinsamen Zeit mit deinem/deiner Partner:in häufig fehl am Platz und unwohl?

  3. Kannst Du vor deinem/deiner Partner:in Du selbst sein oder hast Du das Gefühl dich verstellen zu müssen, um ihm/ihr zu gefallen?

  4. Hast Du häufiger das Gefühl, dass Du nicht gut genug für deine:n Partner:in bist?

  5. Fragst Du dich selbst vermehrt, ob die Beziehung wirklich das Richtige für dich ist?

  6. Haben deine Freunde/deine Familie dich in letzter Zeit gefragt, ob bei dir alles in Ordnung ist, weil Du weniger fröhlich wirkst?

  7. Hast Du bedeutend weniger Kontakt zu deinen Freund:innen und vielleicht sogar schon Freund:innen aufgrund der Beziehung verloren?

  8. Wartest Du immer wieder vergeblich auf eine Entschuldigung, wenn dein:e Partner:in dich verletzt hat?

  9. Hast Du dich schon häufiger für Dinge entschuldigt, nur damit alles wieder gut ist und nicht weil es dir wirklich leidtut?

  10. Bemerkst Du bei dir selbst körperliche Symptome wie Verspannungen, Unruhe, Atemprobleme, Magen-Darm-Probleme oder Schlafprobleme?

Falls Du mehrere der Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, könnte es sein, dass Du eine toxische Beziehung führst. Ob die Beziehung wirklich toxisch ist, kannst nur Du ganz alleine wissen und deshalb empfehle ich dir auf dein Bauchgefühl zu hören.

Falls Du nach dem Beantworten dieser Fragen der Meinung bist, dass deine Beziehung toxisch für dich ist, fragst Du dich sicherlich, wie es jetzt weitergehen soll. Im Grunde gibt es immer zwei Optionen:

  1. Die Beziehung beenden.
  2. Probieren an der Beziehung zu arbeiten.

Option zwei wird nur funktionieren, wenn dein:e Partner:in ebenfalls offen dafür ist, an eurer Beziehung zu arbeiten. Option eins klingt hart und unangenehm, ist jedoch manchmal die einzig vernünftige Lösung. In meinem nächsten Beitrag werde ich genauer auf die Frage eingehen, ob und wann Du deine Beziehung beenden solltest.

Falls Du dir professionelle Unterstützung an deiner Seite wünschst, um beispielsweise die Frage zu beantworten, ob deine Beziehung für dich toxisch ist oder nicht oder auch weil Du dir/Ihr euch eine professionelle Begleitung für das weitere Arbeiten an eurer Beziehung wünsch(s)t, dann würde ich mich über ein Gespräch mit dir/euch freuen. Hier findest Du weitere Informationen.

In vielen Fällen können schon kleine Veränderungen in deinem Alltag dazu führen, dass Du spürbar mehr Energie und Lebensfreude verspürst. In diesem Beitrag teile ich deshalb 3 praktische Tipps für mehr Energie in deinem Alltag mit dir. 

Fällt es dir an manchen Tagen schwer aus deinem gemütlichen Bett aufzustehen? Bist Du manchmal schon nach wenigen wachen Stunden wieder schlapp und fühlst dich erschöpft? Macht es dir zu schaffen, dass dir die nötige Energie fehlt, um deinen Alltag gut gelaunt und motiviert zu bestreiten? 

Ich denke wir alle kennen diese Tage an denen uns schon das Aufstehen schwer fällt. Wenn wir dann noch Dinge zu erledigen haben die uns Stress bereiten, wie beispielsweise eine Prüfung oder das Halten eines Vortrags, würden wir am liebsten die Rollläden wieder runterlassen und uns unter unserer Decke verkriechen. 

Falls sich deine Müdigkeit durch den ganzen Tag zieht, ist das einfach unfassbar anstrengend für dich. Zusätzlich bist Du vermutlich am Ende des Tages nicht zufrieden mit dem was Du erledigt und geleistet hast, da dir einfach die nötige Energie fehlte, um dein volles Potential zu entfalten.  

Oft können schon ein paar kleine Veränderungen in unserem Alltag dazu führen, dass wir um einiges mehr Energie verspüren und unsere Müdigkeit hinter uns lassen. Im restlichen Beitrag möchte ich dir deshalb ein paar Tipps mit an die Hand geben, welche dein Wohlbefinden und deine Energie deutlich erhöhen können. 

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